Kein Mensch ist vollkommen.
Jeder hat Schwächen.
Im Raum der Schwächen stehen 12 hohe Schränke.
Hier sieht man, welche Schwächen Menschen haben:
Der Mensch hat Angst.
Der Mensch ist schwach.
Er vergisst viele Dinge.
Er kann nicht alles und ist langsam.
Menschen haben Schmerzen am Körper und in der Seele.
Jeder Mensch braucht andere Menschen,
und trotzdem kämpft er gegen andere Menschen.
Der Mensch plant ängstlich seine Zukunft.
Aber er kann nichts dagegen tun,
dass er älter wird.
Und am Ende stirb er.
Schon immer haben die Menschen versucht,
ihre Schwächen auszugleichen.
Sie haben immer versucht, die Welt zu verbessern.
Und sie haben immer versucht, sich selber zu verbessern.
In den “Schränken der Schwächen” sieht man,
was die Menschen alles erfunden haben.
Man sieht, was die Erfindungen den Menschen genützt haben.
Man sieht aber auch, dass trotzdem nicht alles möglich ist.
Menschliche Zellen |
Knoten im Taschentuch |
Nachtlicht »Keine Angst« |
Kranzschleife |
Faltencreme |
Es gibt Vergrößerungsgeräte und Fernrohre.
Damit kann man Bakterien und die Sterne im Weltall sehen.
Mit den Augen alleine könnte man diese Dinge nicht sehen.
Der Knoten im Taschentuch hilft,
uns an etwas zu erinnern.
Der Knoten zeigt aber auch,
dass man nicht alles behalten kann.
Schleifen an Blumenkränzen sind ein Zeichen dafür,
dass wir verstorbene Menschen nicht vergessen wollen.
Dann ist der Tod nicht so schlimm.
Menschen wollen ohne Fehler sein.
Sie wollen alles können.
Deshalb haben sie viele tolle Dinge erfunden.
Gleichzeitig greifen Menschen aber auch andere Menschen an,
die schwächer sind und nicht so viel leisten können.
Wenn der Mensch ohne Fehler wäre,
hätte er keine Aufgabe mehr.
Der Mensch merkt aber,
dass er Schwächen hat.
Deshalb kann er auch immer wieder neue Dinge machen und neue Dinge lernen.